BUDOSPORT ZENTRUM KANG

Schwerpunkt unseres Trainingsprogramms ist das Erlernen der koreanischen Kampfkunst Taekwondo (TKD) unter der Anleitung von Großmeister Kang, Jong-Kil. Besonderes Merkmal dieser Selbstverteidigungs- und Kampfsportart ist neben der Schulung des Körpers vor allem die Schulung des Geistes (koreanisch: Do, 도 ).

Bei den Trainingsinhalten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird großer Wert auf das richtige Erlernen der Techniken gelegt. Während des Trainings der Wettkampfgruppe widmet man sich hingegen mehr dem gezielten Verbessern von Wettkampfkombinationen. Die angestrebte Teilnahme an Wettkämpfen und Poomsae-Turnieren (Formen-Turniere), die regional, bundesweit und international stattfinden, werden oft erfolgreich absolviert.

Doch richten sich unsere Aktivitäten nicht nur auf den sportlichen Erfolg, sondern auch auf soziale Projekte, wie z.B. Vorführungen oder Demonstrationen. Ein weiterer Höhepunkt unseres Trainings ist die Teilnahme an Lehrgängen, wodurch einerseits die Gemeinsamkeit zu anderen bundesweiten Vereinen gefördert wird und andererseits stets ein Erfahrungsaustausch von z.B. Weiterentwicklungen der Techniken oder Selbstverteidigungsübungen stattfinden kann. Zusätzlich zu den wöchentlichen Trainingseinheiten werden gemeinsame Freizeitveranstaltungen und die alljährliche Weihnachtsfeier ausgerichtet.

Die Sportschule wurde 1995 gegründet und seit dem Frühjahr 2002 wird die Schule durch Großmeister Jong-Kil Kang (9. DAN, Ex-Weltmeister) geführt.

Aufgrund seiner professionellen Anleitung bieten wir qualifiziertes Training für alle interessierten Schüler an.

TRAININGSZEITEN

Uhrzeit Ort Altersgruppe
Montag
16:00 - 17:00 Fhain-Kreuzbg. Kinder
17:30 - 18:30 Fhain-Kreuzbg. Jugend
19:00 - 20:00 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Fortg.)
20:00 - 21:00 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Anf.)
Dienstag
17:00 - 18:00 Mitte/Tierg. Kinder
17:00 - 18:00 Mitte/Tierg. Jugend
18:00 - 20:00 Mitte/Tierg. Erw. (Fortg.)
20:00 - 21:00 Mitte/Tierg. Erw. (Anf.)
Mittwoch
16:00 - 17:00 Fhain-Kreuzbg. Kinder
17:30 - 18:30 Fhain-Kreuzbg. Jugendliche
19:00 - 20:00 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Fortg.)
20:00 - 21:00 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Anf.)
Donnerstag
17:00 - 18:00 Mitte/Tierg. Kinder
17:00 - 18:00 Mitte/Tierg. Jugend
18:00 - 20:00 Mitte/Tierg. Erw. (Fortg.)
20:00 - 21:00 Mitte/Tierg. Erw. (Anf.)
Freitag
16:00 - 17:00 Fhain-Kreuzbg. Kinder
17:30 - 18:30 Fhain-Kreuzbg. Jugendliche
19:30 - 20:45 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Fortg.)
19:30 - 20:45 Fhain-Kreuzbg. Erw. (Anf.)

TRAINING

Training für Kinder

Das Training besteht aus Übungen, wie Tritte und Fauststöße auf Handpratzen sowie Übungen mit einem Trainingspartner. Es ist effektiv für den Körper und die Konzentration.

Im Training werden neben Mut, Disziplin, Wertschätzung und Rücksicht füreinander auch Selbstvertrauen und ein positives Selbstbild entwickelt. Dies sind unabdingbare Fähigkeiten, um den Anforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Die sportlichen Vorteile wie Kondition, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit kommen hinzu und führen zu einer Schulung von Körper und Geist. Die verschiedenen Übungen bringen ein schüchternes Kind dazu, mehr aus sich herauszugehen und selbstbewusster zu werden. Ein aktiveres Kind wird ruhiger, ausgeglichener und begegnet anderen rücksichtsvoller.

Training für Jugendliche

Das körperliche Training steht für Dynamik und Aktion, ist dennoch geprägt von Selbstdisziplin, Geduld, Ausdauer sowie Durchhaltevermögen.

Die Jugendlichen lernen dabei Verantwortung zu übernehmen, was sie in dieser pubertären Phase unabdinglich ist. Das Taekwondo Training fördert nicht nur das Selbstbewusstsein sondern prägt auch den Charakter und fördert die Gesundheit, durch regelmäßige sportliche Betätigung. Weiterhin lernen junge Mensch so den Umgang mit ihn neuen körperlichen Fähigkeiten und dem Respekt gegenüber anderen Trainingspartnern.

Eltern werden bereits nach kurzer Zeit merken, dass durch das Training mehr Ausgeglichenheit zu spüren ist und es zu weniger Reibereien kommt.

Training für Erwachsene

Der ganze Körper wird trainiert. Kräftigungsübungen, Konditionsübungen und Dehnungsübungen stehen im Vordergrund. Durch das erlernen der besonderen Taekwondo - Techniken werden Körper und Geist trainiert. Taekwondo bietet einen idealen Ausgleich zum Beruf. Sie profitieren von der inneren Ausgeglichenheit die sie erreichen.

Taekwondo ist für jedes Alter geeignet, ob 7 oder 67 Jahre. Es ist nie zu spät anzufangen.

TAEKWONDO

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, dessen Ursprung sich bis auf das Jahr 37 v. Chr. zurückverfolgen lässt, hundertprozentig lässt sich das heute aber nicht mehr mit Sicherheit beweisen.

Die Im Jahre 1935 in königlichen Gräbern aus der Kogury-Dynastie gefundenen Deckengemälde stellen Personen da, welche u. a. einen Ringkampf praktizieren, sich aber auch in einer Taekwondo typischen Stellung gegenüber stehen. Glaubt man den Historikern, sind das die ersten belegten Beweise für eine ursprüngliche Form des Taekwondo.

Historische Entwicklung

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, dessen Ursprung sich wahrscheinlich bis auf das Jahr 37 v. Chr. zurückverfolgen lässt, hundertprozentig lässt sich das heute aber nicht mehr mit Sicherheit beweisen. Die Im Jahre 1935 in königlichen Gräbern aus der Kogury-Dynastie gefundenen Deckengemälde stellen Personen da, welche u. a. einen Ringkampf praktizieren, sich aber auch in einer Taekwondo typischen Stellung gegenüber stehen. Glaubt man den Historikern sind das die ersten belegten Beweise für eine ursprüngliche Form des Taekwondo.

Das ursprüngliche Korea bestand aus drei großen Königreichen: Koguryo, Silla und Baekje. Silla

Das Königreich Silla im Südosten des Landes gelegen, entstand bereits 20 Jahre vor dem Koguryo Königreich. Hier finden sich bereits frühe Spuren des Vorhandenseins von Kampfkünsten. In Suckkul-am bei Kyongju, der alten Hauptstadt Sillas, befinden sich zwei buddhistische Steinskulpturen die einen von Kim Dae Sung (751 – 774 n. Chr.) geschaffenen Schrein bewachen. Die Skulpturen stellen die Kumgang-makki Stellung da, eine Abwehrhaltung dich auch heute noch im Taekwondo praktiziert wird. Aufgrund der Tatsache das Silla wie auch das Königreich Baekje, flächenmäßig dem Königreich Koguryo weit unterlegen war gab es damals eine permanente wirtschaftliche und militärische Bedrohung durch das weit größere Königreich. Besonders um die mentale Stärke in der eigenen Bevölkerung zu kräftigen, gründete im 6. Jahrhundert n. Chr. der König von Silla, Chin-Hung das Hwarang-Do. Eine Organisation die talentierte junge Männer aufnahm um diese in den Lehren des Zen zu unterrichten. Bestandteile des damaligen Unterrichts waren somit auch die Zen typischen Künste, Wissenschaften und auch Selbstverteidigung. Das Hwarang-Do spielte dann auch eine entscheidende Rolle bei der Vereinigung der drei Königreiche Koguryo und Baekje durch Silla da, welches 660 Baekje und im Jahre 668 auch Koguryo besiegte und somit alle drei Königreiche vereinte.

Koguryo

Im Kogury Königreich gab es ebenfalls eine Form der Kampfkunst, das Subak. Das Subak berücksichtige sportliche und militärische Aspekte (für das damalige Koguryo welches direkt an China angrenzte und sich mit diesen in militärischen Konflikten befand ein wichtiges Kriterium). Personen die das Subak praktizierten wurden Sun-Bae genannt. Wenn die Sun-Bae nicht in militärischen Angelegenheiten unterwegs waren, nahmen diese angesehene Aufgaben der Gesellschaft war. Sie wurden als Lehrer in Ämtern oder im Ausbau der damaligen Infrastrukturen beschäftigt. Die damaligen Subak Wettkämpfe erfreuten sich bei den Königen und dem einfachen Volk großer beliebtheit, die größte Beliebtheit und Verbreitung wird hier dem Zeitraum 1147 – 1170 zugeschrieben. Während es in der Koguryo Dynastie nur dem Militär der Zugang zum Subak möglich war, erhielt mit dem in der Yin Dynastie erscheinendem Buch „über Subak als militärische Kampfkunst“ eine weite Verbreitung in der Bevölkerung.

Die vereinigten Königreiche

Mit der Vereinigung der Königreiche begann das zeitalter der Silla-Dynastie. In der Silla Dynastie wurde dann auch das Taekyon und Subak zur nationalen Kriegkunst erklärt, es wurden Wettkämpfe veranstaltet in denen der Sieger mit hohen Posten in der Regierung belohnt wurden. Auch in der nachfolgenden Koguryo Dynastie (918 bis 1392) wurden diese Wettkämpfe weiter veranstaltet. In der folgenden Yi-Dynastie (1393 - 1910 n. Chr.) verringerte sich dann aber das allgemeine Interesse da politische Verwicklungen das allgemeine geschehen bestimmten. Doch Taekyon und das Subak verschwanden nicht komplett, da es immer noch beliebte Freizeitbeschäftigungen einzelner Gruppen des einfachen Volkes war. Im Jahre 1910 wurde Korea von Japan besetzt und die öffentliche Ausübung von Kampfkünsten wie Taekyon und Subak wurden verboten. Allerdings hat letztendlich gerade die Bedrohung durch die japanische Besetzung und deren Verbote dazu geführt das die Koreaner sich wieder auf die alten Kampfkünste besannen. 1945 wurde Japan besiegt und es folgte eine erneute allgemeine Verbreitung von Taekyon in der Bevölkerung.

Moderne Entwicklung

Die Entwicklung des Taekwondo hat bis zum dem Kampfsport den wir heute kennen, einige Höhen und Tiefen zu überwinden, eine tabellarische Übersicht der wichtigsten Ereignisse der vergangenen Jahre findet sich hier.

Bedeutung

Taekwondo (auch unter der Bezeichnung Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do zu finden) ist ein Koreanischer Kampfsport, dessen Grundlage die unbewaffnete Selbstverteidigung bildet. Frei Übersetzt bedeutet Taekwondo "Kunst des Fuß- und Handkampfes".

Übersetzung

Die wörtliche Übersetzung aus dem koreanischen lautet:

Tae ( 태 ) :

stoßen, springen oder mit dem Fuß treten (Stellvertretend für alle Fuß- und Beintechniken)

Kwon ( ) :

Faust bzw. mit der Hand oder Faust schlagen (Steht für alle Hand- und Armtechniken)

Do ( 도 ) :

Der Weg zur geistigen Reife, die Lehre, die Methode (Steht für den Mentalen und Charakterlichen Aspekt)

Auch wenn Taekwondo für den ungeübten Beobachter anderen Kampfsportarten stark ähnelt, unterscheidet sich Taekwondo doch erheblich von diesen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Taekwondo Trainings ist der stark ausgeprägte Formenlauf (auch Schattenkampf genannt), in dem insbesondere Stellungen, Bewegungsabläufe und Präzision beim Kampf gegen imaginäre Gegner trainiert werden.

Einen besonderen Stellenwert nimmt auch die Ausrichtung als Wettkampfsportart ein. Nach einer Entwicklung von über 2000 Jahren (ausgehend von den historischen Funden der aus der 37 v. Chr. stammenden Koguryo Dynastie) hat sich Taekwondo in der heutigen Zeit mittlerweile als olympische Sportart etabliert und ist seit 2000 ein fester Bestandteil der olympischen Spiele.

Taekwondo als moderner Sport unterteilt sich heute in die einzelnen Disziplinen:

  • Formenlauf (Tul, Hyong, Taeguk/Poomse): festgelegte Techniken werden in vorgegebener Reihenfolge durchgeführt.
  • Selbstverteidigung (Hosinsul): Selbstverteidigung gegen einen/mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.
  • Einschrittkampf (Hanbon Kirugi):Ein Schaukampf mit festgelegter Technikenreihenfolge gegen einen Gegner.
  • Bruchtest (Gyeog-pa, 격파): Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken.
  • Freikampf (Taeryon, Matsoki oder Kyo-ru-gi, 쿄루기): abgesprochener oder freier Kampf in verschiedenen Kombinationen.
  • Wettkampf (Chayu Matsoki): Teil- oder Vollkontaktkampf gegen einen Gegner.
  • Grundschule (Kibon Yonsup),
  • Gymnastik (Dosoo Dallyon) und
  • Theorie (Ilon) sollten aber auch ständige Trainingsbestandteile sein.

Bei der Ausübung von Taekwondo werden alle Muskeln und Gelenke bewegt, Beweglichkeit , Sprungkraft und Schnelligkeit gefördert und besonders auch die Kondition gefördert. Aber das Taekwondo Training vermittelt nicht nur physische Kraft und Beweglichkeit sondern auch die Einsicht zum disziplinierten Denken.

Diese Eigenschaften zusammengenommenen fördern das Selbstvertrauen und die Gelassenheit. Selbstvertrauen ist die Grundlage für Bescheidenheit und Toleranz, zwei wichtige Ziele im Taekwondo. General Choi Hong Hi, der Begründer des modernen Taekwondos, hat die zu erreichenden Ziele eines Taekwondoins (so werden Taekwondo ausübende auch genannt) in den 5 Grundsätzen des Taekwondo zusammengefaßt die folgendermaßen lauten:

  • Ye-yi ( 예의 ) , die Höflichkeit
  • Yeom-ci ( 염치 ) , die Integrität
  • In-nae ( 인내 ) , das Durchhaltevermögen, die Geduld
  • Geug-gi ( 극기 ) , die Selbstdisziplin
  • Beakjul-bool-gul , die Unbezwingbarkeit

Weitere Grundsätze sind:

  • Hul-yong-ham ( 훌용함 ) , die Fairness
  • Jung-shin-soo-yang , die moralische, ethische Einstellung und Bildung im Taekwondo
  • Gyeom-son ( 겸손 ), die Menschlichkeit
  • Chung-shin-t´ong-il , die Konzentrationsfähigkeit

KONTAKT

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TRAINER

Großmeister Jong-Kil Kang (9. DAN)

Bereits im Alter von 5 Jahren begann Jong-Kil Kang ( 강 종길 ) Taekwondo zu erlernen und gewann schon während seiner Schulzeit mehrere Wettbewerbe. Er studierte Sport an der Universität in Seoul und erhielt den Abschluss als Diplomtrainer.

Meister Kang errang in zahlreichen Wettbewerben den 1. Platz, zeigte und leitete Vorführungen, gewann mehrmals den Nationalmeister in Korea und wurde im Jahr 1980 Weltmeister im Taekwondo.

1985 kam er nach Deutschland und begann seine Karriere als Trainer und Lehrer. Ein paar Jahre arbeitete er als Nationaltrainer in Griechenland. Einer seiner Schüler gewann die Gold-Medaille bei den olympischen Spielen 2000 in Sydney.

Zwischenzeitlich war Großmeister Kang als Landestrainer in Berlin tätig; auch einige Kader der deutschen Nationalmannschaft wurden bereits von ihm trainiert.

Seit 1985 trainiert er Schüler in verschiedenen Sportschulen in Berlin.

Meister Kangs bisherige Taekwondo-Karriere zeigt, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Kampfsportler, sondern auch ein hervorragender Trainer und Lehrer ist.